Dokumentarfilm über Kämpfe gegen Zwangsräumungen in Spanien

Dokumentarfilm über die neue Massenbewegung gegen Zwangsräumungen in Spanien

Das Forum der von Hypotheken Betroffenen (PAH) hat sich in den letzten Jahren zu einer neuen Massenorganisation entwickelt und ist zugleich eine der wichtigsten Organisationsstrukturen der gesellschaftlichen Mobilisierung gegen die Krise in Spanien. Die PAH ist ein Netzwerk wechselseitiger Hilfe, mit einer breiten gesellschaftlichen Verankerung, weit über das linke Milieu hinaus, das viele zuvor nicht politisch Aktive anzieht. Nicht nur mit der Verhinderung von Zwangsräumungen macht die PAH von sich reden – sie haben vielfältige politische Aktionen entwickelt: Bankenbesetzungen, Druckkampagnen, Volksbegehren, (Wieder)Aneignung leerstehender Gebäude etc. Und man beschränkt sich nicht auf wechselseitige Hilfe, sondern versteht sich selbst als Ort der politischen Aktion, der Organisation und Schulung, aber auch der Verknüpfung mit anderen Gruppen. Die Filmemacher, selbst aktiv in der PAH, begleiteten die PAH eine Woche lang bei ihren Aktivitäten.


Sieben Tage bei der PAH Barcelona
Regie: Pau Faus
Drehbuch: Pau Faus y Silvia González Laá
Ton: Xavi Andreu
Übersetzung: Raul Zelik
Untertitel: Carlos Aparicio

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